
Hier könnt ihr den Plan sehn, den mir Ari (die Freundin, die ich in Budapest besucht habe!) gemacht hat. :-) ... Am Ende gab es aber doch noch ein paar Änderungen.
Jetzt erst noch kurz was zu Budapest:Budapest setzt sich aus den 2 durch die Donau getrennten Stadtteilen Buda und Pest zusammen. Während das rechts liegende Buda von Bergen umgeben ist, grenzt das flache Pest an eine Tiefebene an. Verbunden werden beide durch zahlreiche alte Brücken.
Unter anderem die erste feste Brücke, die KETTENBRÜCKE.

Mittwochs bin ich nicht ins Museum geangen, sondern hab mir den HELDENPLATZ angeschaut. Die Andrássy Alle verläuft in gerader Richtung gegenüber der Hauptfigur, der bekanntesten ungarischen Statuengruppe direkt zum Heldenplatz. Mit dem Bau des Denkmals wurde im Jahr 1896 begonnen. Den Mittelpunkt bildet die korinthische Säul (36m) mit der 5m großen Figur des Erzengels Gabriel, welcher in der Hand die heilige ungarische Krone un in der anderen das apostolische Doppelkreuz hält.Auf dem Sockel kann man die Stammesfürsten der 7 ungarischen landnehmenden Stämme jeweils auf einem Pferd sitzend bestaunen. Zwischen den, das Denkmal abgrenzenden halbrunden Säulenreihen stehen die Bronzestatuen der herausragenden Herrscher der ungarischen Geschichte.

Mittags traf ich dann Ari und haben uns DIE UNGARISCHE STAATSOPERangeschaut.(Wir bekamen sogar ne dt. Führung!!). Sie wrude von 1875 bis 1884 gebaut. Im Zuschauerraum finden 1261 Personen Platz. Als das Opernhaus übergeben wurde, hatte es die modernste Bühne seiner Zeit.

Abends waren wir mit ihren Leuts von der Uni in einer Karaoke-Bar-> die ungarischen Schlager sind auch ganz lustig! ;-)
Am Donnerstag hab ich mich dann wieder alleine auf den Weg gemacht und mir das PARLAMENT angeschaut-> auch wieder ne dt. Führung bekommen und als EU-Bürger mußte man sogar nix dafür zahlen!!! Der Baumeister Imre Steindl schuf zwischen 1885 und 1902 dieses Prestigegebäude im neogotischen Stil. 700 Räume und 29 Treppenaufgänge befinden sich im größten Parlamentsgebäude der Welt, 41 kg Gold wurden verarbeitet. 96 Stufen führen zur Kuppelhalle, in der seit 1. Januar 2000 die Krönungsinsignien mit der Stephanskrone aufbewahrt werden.
Kurze Story noch über die Klimatisierung des Parlaments: Ende des 19.Jahrhunderts zählte das Kühlsystem des Parlaments zu einer genialen Errungenschaft. Auf dem Platz vor dem Gebäude wurden 2 Springbrunnen betrieben. Unter diesen befanden sich versteckte Öffnungen, die der Luftzufuhr und der Luftzirkulation dienten und gleichzeitig über Tunnel die durch das Wasser gekühlte Luft in die Sitzungssäle einleiteten. Die Kühltunnel wurden später zugemauert. Einige Luftkanäle sind auch heute noch benutzbar, sodass bei starker Hitze hier große Mengen an Eis deponiert werden können, um damit die Luft im Gebäude abzukühlen.


Am Freitag entschlossen wir dann spontan, dass wir den Tag mit einkaufen verbringen, die Budaburg am Samstag machen und dafür nicht nach Wien fahren. Wir fuhren morgens gleich auf den Chinesenmarkt und danach in verschiedene Einkaufszentren. Da manche von euch wissen, wie anstrengend es sein kann, wenn man den ganzen Tag einkaufen geht haben wir uns abends im SZÈCHENYI-BADentspannt.1881 wurde das „Artesische Bad“ eröffnet, das erste Bad in Budapest, in welches das Heilwasser aus einem fast 1000 m tiefen Brunnen eingeleitet wurde. Das heutige Heilbad wurde 1913 eröffnet und 1927 durch ein Schwimmbad und Strandbad erweitert. Noch heute zählt der Badekomplex zu den größten Heilbädern Europas. Das Heilwasser eignet sich besonders für chronische Beschwerden der Bewegungsorgane und für Unfall-Nachbehandlungen bei Knochen- und Gelenkoperationen. Wir gingen bei -10Grad ins schöne warme, aufgeheizte Außenbecken!! Es war sehr interessant, da durch das warme Wasser ziemlich nebelig war und dazu ja auch noch dunkel war, da wir erst gegen 20Uhr dort waren! ;-)

Eingangshalle


Am Samstag schauten wir uns die BUDABURG an. 22 Jahre brauchte es, dieses herausragende Bauwerk der Stadt zu errichten, es ist zwar ganze 268 Meter lang, würde aber dennoch untergehen, wenn man es quer in die Donau stellen würde...
Auf dem Burggelände gibt es sehr schöne verwinkelten engen Gassen und Promenaden, süße Plätze und man hat einen herrlichen Ausblick.
Nach dem vielen laufen setzten wir uns abends ins Kino und haben "München" geschaut.


Hier seht ihr die Fischerbastei.Sie ist auch auf dem Burggelände und hatte niemals Schutz- funktionen zu erfüllen.
Sie wurde vielmehr im Jahr 1905 als eine das Stadtbild prägende
Aussichts- terasse angelegt. Bei der Erbauung folgte man dem
Verlauf der ehemaligen Stadtmauer.
Am Sonntag nahm uns Olga (ne Studienfreundin von Ari) mit nach Esztergom, wo wir die Basilika angeschaut haben.... arg viel mehr gibts da auch net zum anschaun.... :-) Dafür ist sie die größte Kirche des Landes und das Altarbild gilt als einzigartig- es ist das größte und einzige auf Leinen gemalte Altarbild der Welt.



... und dann war schon Montag und wir mußten uns von Budapest verabschieden. Doch vorher hat sich Ari noch bei ihren Leuts an der Uni verabschiedet und wir sind mal wieder in ein CAFÈ um Tee (Ari) und heiße Schoki (ich) zu trinken... ich weiß nicht, wie viel ich in der Woche in einem tollen Café saß und ne heiße Schoki getrunken hab!! :-)


Achja und vorher waren wir noch in einer der vielen Makthallen:

So.... dann fuhren wir mit der U-Bahn nach Hause, holten unser mega vieles Gepäck und machten uns auf den Weg Richtung Flughafen!........ Szia.......
An dieser Stelle möchte ich mich bei Ari für den tollen Urlaub bedanken!!!!!... und hoffe, dass der Bericht nicht zu lange(weilig) war!! :-)